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Die Retriever unserer Zeit


Die Retriever unserer Zeit werden nicht mehr nur zur Jagd eingesetzt. Die guten Eigenschaften, auf denen ihre jagdliche Brauchbarkeit beruht, machen sie auch besonders geeignet für eine Reihe anderer Aufgaben.
So haben Retriever hervorragende Leistungen bei Berg- und Lawinenunfällen erbracht, man findet sie verstärkt in den Katastrophenhundestaffeln für Einsätze nach Erdbeben, und sie werden mit großem Erfolg als Spürhunde für Suchtgift und Sprengstoff eingesetzt.
Auch in Österreich werden hauptsächlich Retriever als Partnerhunde für Behinderte und Kranke ausgebildet. In den anglo-amerikanischen Ländern findet man Labrador und Golden Retriever  am häufigsten als Blindenführhunde.
Obwohl als Gebrauchshund gezüchtet, führt heute die Mehrzahl aller Retriever eher das Dasein eines reinen Familienhundes. Ihre freundliche Art, ihr ausgeglichenes Wesen, ihr ruhiges Verhalten im Haus, ihre Weichmäuligkeit (die Fähigkeit, Gegenstände behutsam aufzunehmen und zu tragen) macht sie zu angenehmen Hausgenossen und - unter Aufsicht Erwachsener - zu Spielkameraden für Kinder.
Der sprichwörtliche "will to please" (der Wunsch, es seinem Führer recht zu machen) erleichtert die Ausbildung. Retrieverbesitzer sollten sich aber bewusst sein, dass ihr Hund für ein aktives Leben voller Aufgaben gezüchtet wurde, und deshalb auch dem "Nur-Familienhund" eine retrievergerechte Ausbildung ermöglichen. Retriever werden es durch die volle Entfaltung ihres wunderbaren Wesens danken.
Bei der FCI werden die Rassestandards von 6 Retriever-Rassen geführt und auf Ausstellungen innerhalb der FCI-Gruppe VIII, Apportier-, Stöber- und Wasserhunde gerichtet.


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